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Waldfriedhof

Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter wurden auf verschiedenen kommunalen Friedhöfen in der Region bestattet. So wurden sowjetische Kriegsgefangene und zivile Zwangsarbeiterinnen auf dem Friedhof Großbeeren bestattet.[1] Darüber hinaus gab es spezielle Friedhöfe
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Ostarbeiterlager an der Potsdamer Straße

Im Gebiet des heutigen Dichterviertels erstreckte sich eine sukzessive immer weiter ausgebaute Ansammlung verschiedener, von einander abgetrennter Barackenlager. [1] Zwischen Bahnhof und KZ-Außenlager befand sich ein Barackenlager, in dem sowjetische zivile
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Ostarbeiterlager am Mittelganghaus/Lager Ostmark

Am sogenannten Mittelganghaus in der Karl-Liebknecht-Straße 60 befand sich ein Ostarbeiterlager, in dem überwiegend Ukrainer lebten.[1] Der Name des Lagers „Ostmark“ leitet sich aus seiner Geschichte her. Der gleichnamige Flugzeughersteller
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Lager Birkengrund / Lager Ostwache

Bereits 500 m außerhalb des Betriebsgeländes befand gegenüber der Halle 24, das Lager „Ostwache“, „Ost“ oder auch „Birkengrund“. Es bestand aus 22 Unterkunftsbaracken, je einer Wirtschafts-, Sanitär und Revierbaracke sowie
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KZ-Außenlager Ludwigsfelde

Im Gebiet des heutigen Dichterviertels erstreckte sich eine sukzessive immer weiter ausgebaute Ansammlung verschiedener, von einander abgetrennter Barackenlager. [1] Im Bereich um das heutige Rathaus befand sich ein KZ-Außenlager, in
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Kriegsgefangenenlager Ludwigsfelde

Im Gebiet des heutigen Dichterviertels erstreckte sich eine sukzessive immer weiter ausgebaute Ansammlung verschiedener, von einander abgetrennter Barackenlager. [1] Ungefähr auf der Höhe der heutigen Fontane-Grundschale befand sich ein Kriegsgefangenenlager
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Kommunaler Friedhof Ludwigsfelde

Seit 1995 erinnert ein Gedenkstein an 19 Frauen, die auf dem kommunalen Friedhof anonym bestattet sind. Helmuth Bauer berichtet, dass der Vorschlag für die Inschrift ursprünglich lautete: „Hier ruhen 19
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Halle 24

Ab Oktober 1944 wurden 500 weibliche KZ-Häftlinge dauerhaft im Keller unter der „Deutschlandhalle“ genannten Halle 24 untergebracht.[1] Später stieg die Zahl auf bis zu 1100 weibliche Häftlinge. Die Halle wurde
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Halle 13

In Halle 13 arbeiteten weibliche „Ostarbeiter“[1] und womöglich weitere Zwangsarbeiter:innen.[2] Eine sechzehnjähriges Mädchen, dass als „Ostarbeiter“ verschleppt wurde, berichtet, dass in Halle 13 nur wenige Deutsche tätig waren. Sie arbeitete
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Halle 11

In Halle 11 war eine Fertigungshalle, in der u.a. niederländische, französische und tschechische Zwangsarbeiter:innen sowie männliche und weibliche „Ostarbeiter“[1] aus Russland und der Ukraine beschäftigt waren.[2] Hier wurden Propellerhülsen und
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Früheres sowjetisches Ehrenmal

An das frühere sowjetische Ehrenmal an der Potsdamer Straße erinnert heute nur noch ein kleiner Stein und eine Plakette. Bei der Umgestaltung der Autobahn wurde dieses abgerissen und die Toten
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Französisches Zwangsarbeiterlager

Angrenzend an das Ostarbeiterlager am Mittelganghaus befand sich laut überlieferten Bauplänen ein Lager für französische Zwangsarbeiter. Der Umriss im Luftbild umfasst beide Lager, weil wir sie noch nicht genau genug
Zwangsarbeitsorte
In Ludwigsfelde sowie in und um das Daimler-Benz-Werk entstand ein regelrechter Lagerkosmos. Der Leiter der Werksverpflegung Walter Portner gab 1945 an, dass er für die Verwaltung von sieben Gemeinschaftslagern verantwortlich und für die Verpflegung von 6.000 Lagerinsassen zuständig war. Aber auch weiteren Umland existieren von Großbeeren über Trebbin und Luckenwalde sowie bis ins Berliner Stadtgebiet Lager, in denen Zwangsarbeiter lebten, die für Daimler Benz arbeiten mussten und täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Werk pendelten.
Neben den Gemeinschaftslagern existierten Zwangsarbeiterunterkünfte in zahlreichen Gastwirtschaften, Tanzsäalen, Scheunen und anderen provisorisch umgenutzten Behelfsunterkünften. Viele dieser Orte, zu denen es teilweise nur mündliche Überlieferungen gibt, lassen sich nicht mehr rekonstruieren.
Die bisher auf der Karte vermerkten Zwangsarbeitsorte stehen überwiegend im Zusammenhang mit Zwangsarbeit bei der Daimler Benz Motorenwerke GmbH. Darüber hinaus gab es Zwangsarbeitsorte in der Landwirtschaft und bei mittelständischen Betrieben. Diese sind bisher nur wenig erforscht. Wir bemühen uns darum, diese nach und nach zu ergänzen.
