Zwangsarbeitsorte

In Ludwigsfelde sowie in und um das Daimler-Benz-Werk entstand ein regelrechter Lagerkosmos. Hier stellen wir einige Orte vor. Die Karte und die Beiträge werden fortlaufend ergänzt.

Zwangsarbeit im Deutschen Reich und in Ludwigsfelde

Die unten stehenden Texte geben einen kurzen Überblick über die Phasen der Zwangsarbeiter:innenbeschäftigung in Ludwigsfelde und betten diese in den Kontext der NS-Politik und des Kriegsverlaufes ein. Die einzelnen Abschnitte sind aufeinander bezogen.

Kontext und Überblick

Im Nationalsozialismus wurde zwischen 1933 und 1945 eines der größten Zwangsarbeitssysteme der Geschichte geschaffen. Ca. 13,5 Mio. Zwangsarbeiter:innen wurden auf dem damaligen Gebiet des Deutschen Reiches und in den besetzten Gebieten ausgebeutet.

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Zwangsarbeit in Ludwigsfelde und Genshagen

Ludwigsfelde war 1933 zum Zeitpunkt der Machtübertragung an die Nationalsozialisten ein Dorf mit wenigen hundert Einwohner:innen. Auch in der Region um Ludwigsfelde gab es während des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeit in der Land- und Forstwirtschaft sowie vermutlich auch in weiteren mittelständischen Unternehmen am Ort.

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Phasen der Zwangsarbeit bei Daimler Benz in Ludwigsfelde

Die Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften und Zwangsarbeiter:innen bei der Daimler Benz Motoren GmbH Genshagen lässt sich in verschiedene Phasen unterteilen.

Diese hängen eng mit dem Verlauf des nationalistischen Angriffs und Vernichtungskrieges zusammen.

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Kriegsende und Befreiung

Kriegsende und Befreiung erlebten die Zwangsarbeiter:innen sehr unterschiedlich. Die KZ-Häftlinge wurden noch im April 1945, also in den letzten Kriegstagen, noch auf die sogenannten Todesmärsche geschickt. Insbesondere für die ausländischen Häftlinge stand oftmals eine langwierige Odyssee bevor.

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