Halle 11

Halle 11

In Halle 11 war eine Fertigungshalle, in der u.a. niederländische, französische und tschechische Zwangsarbeiter:innen sowie männliche und weibliche „Ostarbeiter“[1] aus Russland und der Ukraine beschäftigt waren.[2] Hier wurden Propellerhülsen und -wellen hergestellt.[3] Darüber hinaus befand sich dort eine Werkzeugmacherei.[4]

Die Halle 11 existiert als Bauwerk nicht mehr, Teile des Fundaments sind allerdings im Waldgebiet am hinteren Ende der Straße der Jugend noch auffindbar.


[1] Da es sich bei dem Begriff „Ostarbeiter“ um einen nationalsozialistischen (Un-)Rechtsbegriff handelt, wird dieser im Text nur in Anführungszeichen verwendet und nicht gegendert.

[2] Martina Dietrich, Zwangsarbeit in Genshagen : dokumentierte Erinnerungen Betroffener, Potsdam 1996, 33, 55.

[3] Ebenda, 33, 54.

[4] Ebenda, S. 55.